PREISTRÄGER

PREISTRÄGER

Lobende Erwähnungen:

High Wool
von Moritz Mugler

Inhalt und Form finden in einer, sich im Prinzip unendlichen wiederholenden Geschichte eines Duells in der Wüste, zu einer überraschenden und ästhetisch attraktiven Synthese.

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Trailer auf vimeo

Quälen
von Rebecca Blöcher

Mit Hilfe einer sehr unkonventionellen und eigenständigen Form der Erzählung entstehen Bilder, die einerseits die quälende Enge der Ausweglosigkeit nahezu unmittelbar körperlich erleben lassen, aber dann auch einen Ausweg durch den Ausbruch aus den kreisenden Routinen zeigen.

See Me Again
von Roman Klochkov

In expressiven Bildern und spannungsgeladenen Kompositionen wird hier ein hoch emotionales Beziehungsdrama inszeniert, indem die Leidenschaft eine Mannes für eine Frau ihr Ziel über die Verstrickung in Machtspiele, Missstimmungen und Konventionen verfehlt.

Publikumspreis: See Me Again
von Roman Klochkov

DAAD-Preis: Metube

Eine aufwändig orchestrierte Opernpersiflage, frech, laut und selbstbewußt, mit einer leisen Verbeugung vor Maria Callas. „Me Tube: August Sings Carmens ‚Habanera‘ „ von Daniel Moshel bekommt den Sonderpreis des DAAD den Sonderpreis des DAAD, weil der Film auf spielerisch-ironische Weise erzählt, welche Möglichkeiten sich ergeben können, wenn Phantasien freigesetzt werden. Welche neuen Realitäten sich erschließen, wenn man den Mut aufbringt, über den heimischen Tellerrand hinaus zu schauen. Insofern ist der Kurzfilm sinnbildhaft ein Beispiel für (gedankliche und reale) Mobilität.

MeTube: August sings Carmen Habanera from Daniel Moshel on Vimeo.

3. Platz: Symphony No. 42
von Réka Bucsi

Ein Film, der konventionelle Vorstellungen konsequent und spielerisch in Frage stellt, überrascht und die Phantasie des Betrachters herausfordert, wenn es darum geht die klaren und stilistisch ausdrucksstarken Bilder zu deuten, um der Gefahr einer bedrohlichen Fremdheit und Sinnlosigkeit zu entfliehen.

Symphony no. 42 – teaser from Réka Bucsi on Vimeo.

2. Platz: On Loop
von Christine Hooper

Mit spielerischem Sprachwitz erkundet der ans Bett gefesselte Betrachter, sprich die Filmemacherin, die Winkel und Ecken eines wundersamen Raumes, in dem sich Fenster nach innen und nach außen öffnen und in denen ganz Banales erstaunliche Formen annimmt.

1. Platz: Wind
von Robert Loebel

Der Film erzählt in eindrucksvollen und plakativen Bildern von einer selbstgeschaffenen Welt, die von den Bewohnern dennoch als selbstverständlich und unvermeidlich hingenommen wird, indem sie allen Widrigkeiten zum Trotz Mittel und Wege finden, ihren Alltag einfallsreich zu meistern.

WIND from robert loebel on Vimeo.